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KREIS: Umgang mit Impfschwänzern
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KREIS: Umgang mit Impfschwänzern

Die Arztpraxen und das Impfzentrum im Kreis geben alles, damit es schnell mit der Impfkampagne vorangeht. Dabei gibt aktuell immer wieder das Problem, dass nicht alle Menschen ihre Termine wahrnehmen.

Veröffentlicht: Montag, 05.07.2021 14:42

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Gut jeder zehnte Termin im Impfzentrum in Dülmen findet nicht statt. Politiker hatten gefordert Strafen für Impf-Versäumer gefordert, die Regierung lehnt das jetzt aber ab.

Viele Menschen haben sich in den vergangenen Wochen auf mehrere Wartelisten setzen lassen. Der ärztliche Leiter des Impfzentrums, Ciprian Wagner aus Coesfeld, vermutet deshalb: Wer hier nicht zum Termin kommt, ist vielleicht schon woanders dran gekommen. Obwohl das ärgerlich ist, wenn Menschen nicht absagen, unterstützt der Impfzentrum-Leiter die Entscheidung der Regierung keine Bußgelder einzuführen. Das sei unnötige Bürokratie. Er sagt, genauso wie die Hausärzte Sascha Schönhauser aus Nottuln und Jürgen Ganzer aus Senden: Wichtiger sei, dass die Menschen etwas Positives mit dem Impfen verbinden. Deshalb appellieren sie: Lassen Sie Impftermine nicht einfach verfallen. Ein Anruf genügt, um den Arztpraxen und dem Impfzentrum viel Aufwand zu ersparen. 

Aktuell sind rund 39 Prozent der Deutschen vollständig geimpft. Etwas über die Hälfte hat schon mindestens eine Impfdosis bekommen. 

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