
Erst waren sie ganz geschlossen jetzt können sie wegen der Abstandsregeln weniger Tische nutzen. Zudem wollen viele Gäste nur draußen sitzen, weil hier das Ansteckungsrisiko geringer ist. Die Stadt Borken im Nachbarkreis sperrt deshalb an zwei Abenden in der Woche eine komplette Straße, um Wirten mehr Platz für Tische und Stühle zu bieten. Im Kreis Coesfeld versuchen Städte und Gemeinden Gastronomen ebenfalls zu unterstützen. In Lüdinghausen durften einige Restaurants ihren Außenbereich erweitern, indem sie den gegenüberliegenden Gehweg mitnutzen. Außerdem zahlen Wirte in Lüdinghausen noch bis Ende des Jahres keine Gebühren dafür, dass sie auf dem Gehweg oder dem Marktplatz Tische aufstellen. Die Idee aus Borken, sei schon klasse, sagt Dülmen Marketing. Doch Dülmen biete aktuell schon viel Platz für die Wirte und deshalb denkt auch die Stadt Dülmen eher darüber nach, die Wirte finanziell zu unterstützen. Am Donnerstag berät die Politik. In den Gemeinden Senden und Nordkirchen müssen Wirte grundsätzlich keine Gebühren für die Außengastronomie zahlen. Jeder zweite Gastronomie-Betrieb im Münsterland erreicht aktuell nur ein Viertel des üblichen Umsatzes, zeigt eine Umfrage der heimischen Industrie- und Handelskammer.