
Wegen des Coronavirus ist das Planen in diesem Jahr aber gar nicht so einfach. Bundesaußenminister Heiko Maas hat heute mit seinen Kollegen aus beliebten Urlaubsländern wie Portugal, Zypern und Malta über Einreiseregeln gesprochen. Um gemeinsam zu überlegen, wie trotz des Coronavirus vielleicht doch der Sommerurlaub in europäischen Ländern möglich ist. Und seine anfängliche Euphorie ist nach dem Gespräch jetzt etwas gedämpfter. Für Mitte Juni ist das Öffnen der europäischen Grenzen angedacht. Doch die Schutzmaßnahmen werden von Land zu Land unterschiedlich sein. Denn einheitliche Regeln sind schwierig. Jedes europäische Land ist ja unterschiedlich von der Corona-Pandemie betroffen. Außerdem sagt Spanien ganz klar: Es dürfen keine Urlauber einreisen, solange hier noch Ausgangsbeschränkungen für die Spanier gelten. Deutschland will jetzt bis Mitte Juni einen Katalog aus Reisehinweisen erstellen. Urlauber können dann nachlesen, in welchem Land welche Regeln gelten. Damit will Deutschland dann ab dem 15. Juni auch die Reisewarnung aufheben. Viele Menschen im Kreis Coesfeld halten sich mit Reiseplänen aktuell zurück, weil ja keiner weiß, wie sich die Pandemie weiterentwickelt, sagt zum Beispiel das Reisebüro Böhm in Olfen. Es rät seinen Kunden von Auslandreisen für diesen Sommer ab. Gesperrte Hotel-Pools, kein Hotel-Buffet, weniger Freizeitaktivitäten. Die Reise könnte ihr Geld nicht Wert sein. Außerdem hätte viele Kunden schon ihren Urlaub auf das kommende Jahr umgebucht. Ähnlich sieht es in den Filialen vom Reisebüro Schlagheck in Nottuln, Coesfeld und Dülmen aus. Viele Kunden haben ihre Kreuzfahrten auf den Sommer im kommenden Jahr umgebucht. Und die Filialen des Reisebüros Meimberg im Kreis verkaufen aktuell viele Reisen innerhalb Deutschlands. Beispielsweise zur Ost- oder Nordsee.