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KREIS: Urteil im Amateurfußball setzt klares Zeichen
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KREIS: Urteil im Amateurfußball setzt klares Zeichen

Ein Pokalspiel der Fußball-A-Junioren in Dülmen zeigt, Beleidigungen und Gewalt gehören immer häufiger zum Amateurfußball.

Veröffentlicht: Donnerstag, 19.12.2019 15:56

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Heute hat das Sportgericht des Fußballkreises Coesfeld das Urteil gesprochen. Es geht um Ausschreitungen bei dem Spiel zwischen der Spielvereinigung Vreden und dem SuS Stadtlohn Ende November. Einen Spieler der Spielvereinigung Vreden trifft es am heftigsten - er ist für zwei Monate gesperrt. Er hatte einen Gegenspieler aus Stadtlohn auf den Boden gerissen und immer wieder nach unten gedrückt. Ein weiterer Spieler aus Vreden und einer aus Stadtlohn sind für jeweils sechs Wochen gesperrt - aufgrund unsportlichen und aggressiven Verhaltens. Die Vereine müssen jeweils Geldstrafen zahlen, und zwar 1.000 Euro. Die kompletten Jugendbereiche dürfen sich in den kommenden zwei Jahren nichts zu schulden kommen lassen, sonst müssen sie 500 Euro mehr zahlen. Willy Westphal vom Fußballkreis ist beeindruckt vom Urteil - das setze ein klares Zeichen. Schon während des Spiels hatten Zuschauer Spieler und andere Gäste beleidigt. Nach dem Pokalspiel in Dülmen waren rund 50 Mann, aufeinander losgegangen. Der Schiedsrichter bekam Tritte ab. In dem Zusammenhang konnte das Sportgericht keine Schuldigen ermitteln. Auf Bildern war nicht genug zu erkennen und es gibt keine Zeugenaussagen.

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