
Das zuständige Bundesamts macht jetzt Druck, in Frage kommende Gebiete rasch einzugrenzen. Der Kreis begleitet das Auswahlverfahren ganz eng. Dazu gibt es am Montag ein Treffen. Städte und Gemeinden setzen sich mit dem Kreis zusammen, um über den aktuellen Stand des Verfahrens zu sprechen. Von der Endlagersuche ist der Kreis Coesfeld fast komplett betroffen. Hier ist der Boden besonders geeignet. Aus geologischer Sicht handelt es sich hier um das münsterländische Kreidebecken. Das ist das große Teilgebiet. Es gibt noch ein weiteres Teilgebiet im Westen von Coesfeld, das ist das norddeutsche Becken. Winzige Bereiche sind ausgenommen, in Nottuln, Billerbeck, Olfen, Ascheberg und Rosendahl. Hier sind schon mal Bohrungen vorgenommen worden. Das heißt, es liegen Daten vor. Bei den anderen Gebieten handelt es sich nur um oberflächliche Betrachtungen. Im Juni gibt es eine deutschlandweite Fachkonferenz zu der Endlagersuche. Interessierte haben die Möglichkeit, dabei zu sein. Die Anmeldedaten finden Sie HIER.