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KREIS: Verschärfte Regeln in Altenheimen
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KREIS: Verschärfte Regeln in Altenheimen

Vielen Verwandten und Freunden von Pflegebedürftigen fällt zum Beginn des harten Lockdowns ein Stein vom Herzen: Besuche in den Altenheimen im Kreis Coesfeld sind weiterhin möglich.

Veröffentlicht: Mittwoch, 16.12.2020 13:49

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Dennoch verschärfen sich ab heute einige Regeln.

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FFP2-Maskenpflicht für Besucher

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Besucher müssen ab jetzt in den Altenheimen eine FFP2 Maske, also eine Schutzmaske mit extra Filter, tragen. Ein großes Plakat am Eingang des Marienstifts Droste-zu-Hülshoff in Havixbeck weist ab heute auf die neue FFP2-Maskenpflicht hin. Eine Info-E-Mail für die meisten Angehörigen gab es auch. So sollten jetzt alle Verwandten und Freunde der Bewohner die Regel auf dem Schirm haben. Das Seniorenstift Alte Weberei in Coesfeld aktualisiert im Laufe des Nachmittags seine Besucherhinweise auf der Internetseite. In Dülmen appelliert der Heimleiter des Heilig Geist Stifts: Bringen Sie auf jeden Fall selbst eine FFP2-Maske mit. In Ausnahmefällen könne das Altenheim mal eine Schutzmaske abgeben. Allerdings seien nicht viele davon vorrätig, da Mitarbeiter und Bewohner täglich viele Masken brauchen.

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Verschärfte Teststrategie

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Neu ist außerdem, dass die Pfleger sich alle drei Tage testen lassen müssen. Auch bei Bewohnern sollen regelmäßig Tests erfolgen. Für die Besucher bleiben Corona-Schnelltests freiwillig, sind aber dringend empfohlen. Das ganze Testen ist eine große Herausforderung für die Altenheime. Deshalb ist das Marienstift Droste zu Hülshoff in Havixbeck dankbar, dass es bis zum Jahreswechsel Hilfe von Ehrenamtlichen bekommt: Gleich mehrere Havixbecker, teilweise Verwandte von Mitarbeitern oder Bewohnern, übernehmen zu bestimmten Zeiten in der Woche die Schnelltests bei den Besuchern. Die Ehrenamtlichen haben alle eine medizinische Fachausbildung, was für diese Aufgabe vorausgesetzt ist. Anderen Altenheimen hingegen fehlt es für die vielen Tests an Personal: Das Heilig Geist Stift in Dülmen ist aktuell ratlos, wo es noch weitere zusätzliche Mitarbeiter herbekomen soll. Denn zieht es einen Mitarbeiter aus dem bestehenden Team für die Tests raus, kommt der gar nicht mehr dazu, seiner Kernaufgabe nachzugehen: nämlich die Bewohner zu betreuen und zu pflegen. Beim Seniorenstift Alte Weberei in Coesfeld klappt es aktuell, die Mitarbeiter ein- bis zweimal die Woche zu testen. Das alle drei Tage zu machen, sei schwierig.

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