
Das Land und die Bahn haben einen Vertrag unterschrieben, der es ermöglicht einen zweigleisigen Ausbau zu planen. Das ist ein Hoffnungsschimmer für die Gemeinden Ascheberg und Nordkirchen. Aschebergs Bürgermeister Thomas Stohldreier ist zuversichtlich, dass weitere Schritte folgen. Bis zu einer Umsetzung werde es aber noch viele Jahre dauern. Geduld sei weiter gefragt. Nordkirchens Bürgermeister Dietmar Bergmann freut sich, dass Bewegung in die Sache gekommen ist. Es sei ein wichtiger Erfolg, dass sich jetzt Bund und Land in der Verantwortung sehen. Der geschlossene Vertrag regelt, dass Bund und Land die Planungen zum Ausbau der Bahnstrecke finanzieren. Der Kreis Coesfeld begrüßt das, ein Ausbau der Bahnstrecke sorge für einen deutlich attraktiveren Nahverkehr in der Region. Auf der Strecke Münster-Ascheberg-Dortmund gibt es häufig Verspätungen, weil sich Nah- und Fernzüge ein Gleis teilen.