
Dabei geht es darum, bei Einsätzen digitale Technik zu verwenden um Notfall-Lagen besser zu beurteilen und damit schneller zu helfen. Mit einer Video-Brille sollen beispielsweise Notfallsanitäter mehr Einzelheiten erkennen und dadurch schneller über die Form der Hilfe entscheiden. Diese digitale Möglichkeit ist per Mobilfunk machbar, nötig ist dazu eine Hochgeschwindigkeitsleitung, die sogenannte 5G-Datenautobahn. Diese Projekt-Idee, die der Kreis Coesfeld zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz ausprobiert, ist einzigartig in Deutschland. Das Bundesverkehrsministerium fördert das Projekt mit 100 tausend Euro. Damit bezahlt der Kreis zunächst eine Machbarkeitsstudie. Am Donnerstag überreicht Bundesverkehrminister Andreas Scheuer den Scheck an den Landrat des Kreises Coesfeld Christian Schulze Pellengahr.