
Heute beschäftigt sich der westfälische Ärztetag mit der Frage, wie es trotzdem gelingen kann Patienten weiter gut zu versorgen. Eine Frage dabei ist, inwieweit digitale Lösungen helfen können - zum Beispiel Videosprechstunden. Die Hausarztpraxis Kreutzer in Dülmen beispielsweise hat Videosprechstunden in der Pandemie eingeführt. Während der Corona-Hochzeit gab es fast täglich Videosprechstunden, mittlerweile bietet die Praxis sie nur noch nach Bedarf an. Vor allem Menschen, die bettlägerig sind, nehmen das Angebot gerne an. In der Praxis Schöpp in Senden gehören Videosprechstunden zum Alltag. 2-3 Videosprechstunden täglich sind hier die Regel. Arzt und Patient besprechen zum Beispiel Laborwerte. Der Gemeinschaftspraxis am Nonnenbach in Nottuln fehlt im Moment noch die Technik dafür. Langfristig will das Team aber Videosprechstunden ermöglichen. Für die Praxis Hoppe in Havixbeck ist das dagegen kein Thema: Es fehle die Zeit für zusätzliche Videosprechstunden.