Ein halbes Jahr lang haben sie geguckt, wie sich das Modell auswirkt. 40 Unternehmen haben dabei mitgemacht, darunter einige aus dem Münsterland. Viele Unternehmen haben ihre Abläufe geändert, nachdem sie die 4-Tage-Woche auf Probe eingeführt hatten. Eine Maßnahme: Sie hatten weniger oder kürzere interne Meetings.
Die Forschenden haben unter anderem untersucht, wie sich die kürzere Arbeitszeit auf die Gesundheit der Mitarbeitenden auswirkt. Oder darauf, wie produktiv sie sind. Dafür werteten die Forschenden Fitnesstracker aus und testeten Haarproben auf ein Stresshormon.
Die meisten Unternehmen behalten das 4-Tage-Modell bei, sagt Studienleiterin Julia Backmann. Einige trennen sich wieder davon. "Es ist nur eine Art Arbeit attraktiver zu machen. Aber es kann Stress reduzieren und die Lebenszufriedenheit der Mitarbeitenden erhöhen", sagt Backmann. Es gibt noch einen weiteren Aspekte: Das Unternehmen könne dann für Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt attraktiver sein.