
Hier gibt das Land eine Reihenfolge vor. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es allerdings möglich sich in eine Gruppe hochstufen zu lassen, die früher dran kommt. Aktuell liegen dem Impfzentrum in Dülmen über 1400 Anfragen dazu vor. Das Team prüft jetzt jeden Einzelfall. Ein Beispiel: Jemand ist noch jünger und fällt deswegen in eine spätere Impfgruppe. Leidet er zum Beispiel an einer chronischen Lungenkrankheit, hat er die Möglichkeit sich in eine frühere Impfgruppe hochstufen zu lassen. Dazu muss er ein entsprechendes ärztliches Attest vorlegen. Das heisst aber noch lange nicht, dass er sofort einen Impftermin bekommt. Dann gibt es noch besonders dringende Fälle. Ein Mensch ist zum Beispiel an Krebs erkrankt und steht vor einer schweren Therapie. In solchen Fällen ist es möglich jemanden ganz oben auf die Terminliste zu setzen. Das Team im Impfzentrum kümmert sich jetzt vorrangig um diese besonders dringenden Fälle. Parallel arbeitet es den Berg der anderen Anfragen für einen früheren Impftermin ab. Aktuell laufen noch die Impfungen bei den ab 80-Jährigen. Außerdem sind Pfleger und Mitarbeiter aus anderen medizinischen Berufen dran. Begonnen haben auch die Impfungen für Lehrer, Erzieher und Mitarbiter von Behinderteneinrichtungen.