
Übel sieht es vor allem auf Landes- und Bundesstraßen aus. Wenn Wasser in feine Risse eindringt und gefriert, entwickelt das eine ziemlich Sprengkraft. Tiefe Schlaglöcher entstehen. Besonders betroffen sind unter anderem die Landstraßen zwischen Dülmen und Merfeld, zwischen Billerbeck und Havixbeck und Landstraßen bei Nordkirchen und Südkirchen. Auf der B 58 bei Ascheberg an der Autobahn sind die schlimmsten Schäden schon ausgebessert. Die anderen Stellen nehmen sich die Teams nach und nach vor. Auch in den Städten und Gemeinden haben die Flick-Teams gut zu tun. In Dülmen beispielsweise hat ein Anwohner der Bischof-Kaiser-Straße ein gefährliches Loch gemeldet. Die Stadt hat es direkt ausgebessert. Auch die Parkplätze am Hüttenweg hat sich ein Team schon vorgenommen. In Ascheberg ist der Bauhof ebenfalls schon wegen Frostschäden ausgerückt. Er hat unter anderem in der Straße Hoveloh ein Schlagloch geflickt. Und wackelige Gehwegplatten an der Plettenbergerstraße schaut sich das Team am Montag noch einmal an. Dann sollte der Boden richtig aufgetaut sein. Das ist wichtig, um den Schaden abschließend zu bewerten. Ähnlich geht Coesfeld vor. Auch hier sind an einigen Stellen Gehwegplatten lose. In Senden will die Gemeinde Montag damit starten Straßen intensiver auf mögliche Frostschäden zu kontrollieren. Vor allem ältere Wohngebiete nimmt sie in den Blick - weil die Straßen hier ja auch schon ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel haben. Es gibt mehr Schäden als in einem durchschnittlichen Winter. Extremer Frost - extreme Folgen!