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KREIS: Virologe zu Corona-Expertenbericht
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KREIS: Virologe zu Corona-Expertenbericht

Der Kreis Coesfeld hat mit über 1400 momentan wieder eine der höchsten Wocheninzidenzen bundesweit. Umso spannender die Frage - welche Pandemiemaßnahmen bringen etwas? Ein Expertengremium legt heute einen Bericht vor und zieht eine gemischte Bilanz.

Veröffentlicht: Freitag, 01.07.2022 16:34

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Viele Maßnahmen lassen sich nicht abschließend bewerten - wissenschaftliche Daten fehlen. Unschlüssig sind die Experten sich zum Beispiel ob es etwas gebracht hat Schulen zu schließen. An Schulen gab es gleichzeitig mehrere Maßnahmen. Virologe Lutz von Müller von den Christophorus Kliniken im Kreis kritisiert die fehlenden Daten ebenfalls und spricht von einer verpassten Chance: In Zukunft sollten Ärzte Daten aus dem Alltag systematisch und anonym speichern und erheben um für die zukünftigen Generationen etwas daraus zu lernen. Mit der heute vorhandenen IT-Technik gibt es die Möglichkeiten dafür, aber wegen des Datenschutzes stünden alle hier oft noch auf der Bremse. Unverständlicherweise, sagt der Virologe. Denn die Datenerhebung würde und könnte ja anonymisiert laufen. Der Virologe unterstützt auch eine der zentralsten Aussage des Expertenberichts: FFP2-Masken bringen etwas - aber nur wenn Sie die Masken richtig tragen. Die Experten sagen: auch 2G und 3G haben etwas gebracht, vor allem aber in den ersten Wochen nach der Auffrischungsimpfung oder einer Genesung. Denn der Schutz vor einer Infektion lässt mit der Zeit ja nach. Deswegen sei es wichtig, dass auch Geimpfte sich weiter zu testen.

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