
Der letzte Schultag ist morgen in drei Wochen – am 18. Dezember. Familien sollen dadurch die Möglichkeit haben, in Quarantäne zu gehen, um ruhige Weihnachtsfeiertage zu haben. Steigen die Infektionszahlen deutlich, dann Schüler ab der achten Klasse aufzuteilen, um mehr Platz zu schaffen. Und es gilt natürlich weiterhin das regelmäßige Stoßlüften. Das alles reicht für den Bezirksschülersprecher Dennis Schmidt vom Heriburg Gymnasium in Coesfeld nicht aus. Die Schüler seien psychisch belastet, besonders mit Blick auf die kommenden Prüfungen. Um das abzufedern gebe es keine Vorschläge. Auch Lehrergewerkschaften für den Kreis Coesfeld sind mit den Ergebnissen des Gipfels unzufrieden. Etwas neues gebe es für die Schulen kaum, sagt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Das sei viel zu wenig.