
Davon gehen - Stand jetzt - auch die Schulleiter im Kreis Coesfeld aus. Viele Schulen bereiten dazu gerade Konzepte vor. Die Liebfrauenschule in Nottuln zum Beispiel. Es geht unter anderem darum, wo auf dem Schulhof welche Klasse ihre Pause verbringt, damit es sich nicht knubbelt. Schulleiter Heinrich Willenborg spricht außerdem gerade mit Reinigungsfirmen. Er überlegt noch weitere Desinfektionsmittelspender und Schutzwände aufzustellen. Ähnlich sieht es an der Profilschule in Ascheberg aus. Klar ist, dass der Begrüßungsgottesdienst für die neuen Fünftklässler getrennt in den einzelnen Klassen stattfindet. Rainer Leifken, der Schulleiter der Hauptschule in Senden denkt darüber nach, die Maskenpflicht auch nach den Sommerferien beizubehalten. Das bespricht er in den kommenden Tagen mit seinen Kollegen. Für den Fall einer zweiten Corona-Infektionswelle gibt es an den meisten Schulen einen Plan B: Am Oswald von Nell Breuning Berufskolleg in Coesfeld läuft der Unterricht ähnlich wie vor den Sommerferien: zum Teil von zu Hause aus, zum Teil in den Klassen.