
KREIS: Wärmeplanungen
Langfristig sollen Gas- und Ölheizungen aus den Häusern im Kreis Coesfeld verschwinden. Neue Gebäude müssen ab dem kommenden Jahr klimafreundliche Heizungen haben - bei einem Heizungswechsel in bestehenden Gebäuden greift das frühstens wenn Städte und Gemeinden eine Wärmeplanung vorgelegt haben.
Veröffentlicht: Freitag, 08.12.2023 06:22
Die Gemeinde Nottuln beispielsweise hat bereits die Zusage für Fördergeld. Damit hat sie ein Fachbüro mit der Wärmeplanung beauftragt. In gut einem Jahr könnte sie stehen. In dem Verfahren soll es noch die Gelegenheit für Sie geben sich einzubringen. Auch in Coesfeld ist schon einiges in Bewegung. Fördergeld ist bewilligt - ein Fachbüro soll auch hier die Wärmeplanung erstellen. Anfang des neuen Jahres soll es eine Bürgerinfo zu dem Thema geben. Die Gemeinde Senden wartet noch auf eine Förderzusage, um die Wärmeplanung anzuschieben. Ähnlich ist es bei den Gemeinde Nordkirchen und Ascheberg. Lüdinghausen beispielsweise hat sich als erste Stadt im Kreis damit beschäftigt und schon im vergangenen Jahr Fördergeld beantragt. Die Zusage ist da und Experten sollen im nächsten Schritt ein Konzept erstellen. Möglichst schon im kommenden Sommer soll es vorliegen. Etwas mehr Zeit gibt sich Billerbeck. Die stadt will die Wärmeplanung übernächstes Jahr fertig haben. In Dülmen ist die Wärmeleitplanung für insgesamt 5 Quartiere in Buldern und Dülmen-Mitte angelaufen. Die Konzepte sollen bis 2025 fertig sein und dann die Grundlage bilden für die Wärmeleitplanung für das gesamte Stadtgebiet. Aus der Wärmeplanung sollen Sie beispielsweise erfahren, ob in einem Gebiet der Anschluss an ein Fernwärmenetz möglich sein könnte, ob die Wärmeversorgung voraussichtlich dezentral erfolgt - beispielsweise durch Wärmepumpen oder gegebenenfalls das Gasnetz auf Wasserstoff umgerüstet wird. Städte und Gemeinden rechnen teilweise mit längeren Wartezeiten bei den entsprechenden Fachbüros, weil sich viele Städte und Gemeinden gleichzeitig auf den Weg machen.