
Über das Projekt wollten Vertreter der Gemeinden Nordkirchen, Ascheberg und des Kreises Coesfeld eigentlich mit dem Bahnvorstand und dem Bundesverkehrsminister sprechen. Es ist aber wieder bei einem einseitigen Austausch der Argumente geblieben. Bahn-Chef Richad Lutz und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hatten sich nicht sehen lassen. Enttäuschte Gesichter gab es dauraufhin bei dem Gipfel in Dortmund und zurück bleibt ein Gefühl, nicht beachtet zu werden. Aber die Vertreter von Städten und Gemeinden, Verbänden und Gewerkschaften geben nicht auf. Sie haben nochmals betont, wie wichtig der Ausbau für die Region ist und eine erneute Einladung an den Bahnchef und den Bundesverkehrsminister ausgesprochen. Eine zögerliche Antwort haben sie bekommen: Möglicherweise schauen beide während des großen Sanierungsprojektes des Bahndamms mal vorbei und geben Antworten auf Fragen. Bislang steht nur fest, dass es einen zweigleisigen Ausbau auf einer Länge von sechs kilometer geben soll und den Rest später. Die ganze Strecke ist 40 kilometer lang. Sie gilt bislang als eine der unpünktlichsten im ganzen Land, weil sich Nah- und Fernzüge ein Gleis teilen müssen. Einer muss warten, bis der andere durch ist.