
Die Zahl sei derzeit deutschlandweit so hoch wie seit 10 Jahren nicht mehr. Das Robert-Koch-Institut geht davon aus, dass es bei den Auffrischungsimpfungen bei Jugendlichen im Alter zwischen neun und 16 Jahren hapert. Im Kreis ist die Zahl der registrierten Fälle nur ganz gering angestiegen. Gefährlich sind Keuchhusten-Erkrankungen für Säuglinge. Wer sich mit einer Impfung schützt, schützt damit indirekt auch die Kleinsten, sagt Dieter Göhler, der stellvertretende Landesvorsitzende des Berufsverbands der Kinderärzte. Keuchhusten tritt ganzjährig auf. Eine Häufung gibt es im Winter. Den Schutz nach dem Sommer aufzufrischen, sei sinnvoll. Eine Impfung gegen Keuchhusten hält etwa 10 Jahre, wer schon Keuchhusten hatte, kann wieder daran erkranken. Deswegen sind Auffrischungs-Impfungen wichtig.