
Das meldet der Verband heute. Er liegt damit im bundesweiten Trend. Auch der Deutsche Fußballbund meldet weniger Vorfälle. Leicht gestiegen ist nur die Zahl der abgebrochenen Spiele. Der Verband für den Kreis Coesfeld und Westfalen spricht dennoch insgesamt von einer erfreulichen Entwicklung - denn: jeder Gewalt- und Diskriminierungsfall ist einer zu viel. Der Verband werde daher weiter genau hinschauen und versuchen seine Schiris bestmöglich zu schützen.
Dabei helfen könnten in Zukunft vielleicht auch Bodycams für Schiedsrichter. Der Fußball- und Leichtathletikverband für den Kreis Coesfeld schaut daher jetzt gespannt nach Gelsenkirchen. Dort startet der Verband nämlich ein bundesweit einmaliges Projekt zusammen mit dem DFB und der FIFA. Ab dem kommenden Spieltag übermorgen (13.9.) werden Schiris in der Kreisliga B des FLVW-Kreises Gelsenkirchen mit Bodycams ausgestattet. Der Einsatz soll ausdrücklich präventiv wirken - die Bodycams zeichnen nicht dauerhaft auf. Erst durch Betätigung werden Aufnahmen gespeichert - sonst fortlaufend überschrieben.