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KREIS: Weniger jugendliche Rauschtrinker
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KREIS: Weniger jugendliche Rauschtrinker

Im Kreis Coesfeld sind im vergangenen Jahr weniger Jugendliche mit einem akuten Alkoholrausch ins Krankenhaus gekommen als noch vor der Pandemie. Wir haben bei der Suchthilfe der Caritas im Kreis nachgefragt, weil eine aktuelle Studie der Krankenkasse DAK eine selbe Entwicklung für ganz NRW aufzeigt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 14.12.2022 16:41

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Ein Grund: in den Pandemie-Hochzeiten mit Lockdowns und Co. gab es viele Veranstaltungen und Parties einfach nicht, sagt Birgit Feldkamp von der Suchthilfe der Caritas im Kreis Coesfeld. Eine generelle Trendwende sieht sie daher leider noch nicht eingeläutet. Jetzt wo wieder mehr Parties stattfinden können, steigen die Zahlen nach und nach bestimmt wieder auf das Vor-Pandemie-Niveau an. Damit die Zahlen weiter sinken, geht die Caritas-Suchthilfe beispielsweise weiter in Schulen und informiert Schüler direkt über die Gefahren von zu viel Alkohol. Außerdem plant die Suchtberatung im kommenden Jahr als neues Angebot extra Coachings für Eltern von Kindern mit kritischem Alkoholkonsum. Erste Warnzeichen für einen kritischen Alkoholkonsum können beispielsweise sein: wenn das Kind betrunken nach Hause kommt, Hobbies und die Schule vernachlässigt werden und das Kind in der Schule absackt oder sich das Kind nur noch mit Gruppen trifft, in denen viel Alkohol getrunken wird. Eltern sollten dann das Gespräch mit den Kindern suchen und/oder sich an eine Suchtberatungsstelle wenden.

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