
Seit einer Woche sind die Bürgertests nur noch in Ausnahmefällen kostenlos. Wer, wann, wieviel zahlen muss, ist für viele Menschen immer noch unklar, weil die Regeln so kompliziert. Bei dem größten Teststelllenbetreiber im Kreis, dem Deutschen Roten Kreuz, steht die Telefonhotline deshalb nicht still. Die Regeln sind viel zu kompliziert und kaum zu überprüfen, kritisiert auch der Verein Interkulturelle Begegungsprojekte. Im bleibt an der Teststelle in Darup nichts anderes übrig als auf die Selbstauskunft der Testwilligen zu vertrauen. Auch die Brunnenapotheke in Ascheberg hätte ein einfacheres Modell besser gefunden. Um den Staat von den Kosten zu entlasten, hätte zum Beispiel jeder einen Euro zahlen können. Das Deutsche Rote Kreuz will seine Teststationen trotz der geringeren Nachfrage vorerst uneingeschränkt geöffnet lassen. Auch der Betreiber der Teststelle am Rewe-Markt in Lüdinghausen will die Zeiten beibehalten, obwohl hier rund ein Drittel weniger Menschen zum Testen kommen als vor den neuen Regeln. Die Stiftsapotheke in Nottuln dagegen denkt darüber nach die Testzeiten zu verändern.