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KREIS: Westfleisch verzichtet auf Werksarbeiter
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KREIS: Westfleisch verzichtet auf Werksarbeiter

Vor einigen Wochen hatte der Corona-Ausbruch bei dem Fleischverarbeiter Westfleisch in Coesfeld kreisweit für schärfere Corona-Regeln als im Rest des Landes gesorgt.

Veröffentlicht: Dienstag, 23.06.2020 14:35

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In der Kritik stand dabei unter anderem das System mit vielen Werksarbeitern, die bei Subunternehmern angestellt sind und häufig in Sammelunterkünften leben. Heute kündigt Westfleisch an bis zum Jahresende alle Mitarbeiter selbst anzustellen. Das gelte unabhängig davon, was der Gesetzgeber dazu in den kommenden Monaten beschließe. Das Unternehmen verspricht außerdem sich mit einer eingenen Servicegesellschaft darum zu kümmern, dass die Mitarbeiter gut wohnen. Schon jetzt hilft ein Integrationsbeauftragter Mitarbeiter bei Fragen zu Schulen, Kindergärten oder Behördenangelegenheiten. Das Angebot will das Unternehmen ausbauen. Ein weiterer Punkt ist sich stärker an den Produktionsstandorten in das soziale und gesellschaftliche Leben einzubringen. Als Folge des Corona-Ausbruchs im Mai hatte Westfleisch sein Hygienekonzept verbessert. Es gibt unter anderem wöchentliche Corona-Tests und mehr Hygiene-Schulungen und Kontrollen.



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