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KREIS: Westfleisch vor Verwaltungsgericht
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KREIS: Westfleisch vor Verwaltungsgericht

In der Hochzeit der Pandemie mussten viele Betriebe im Kreis Coesfeld schließend. Das Land unterstützte sie mit Corona-Hilfen, Entschädigungsgeld für ausgefallene Einnahmen. Auch der Schlachtbetrieb Westfleisch in Coesfeld wollte darauf zurückgreifen – ohne Erfolg.

Veröffentlicht: Donnerstag, 19.05.2022 04:22

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Dagegen klagt Westfleisch heute vor dem Verwaltungsgericht in Münster gegen den Landschaftsverband Westfalen Lippe. Er war für die Anträge auf Corona-Hilfen wegen Verdienst-Ausfällen zuständig. Bei Westfleisch seien die Hygienevorschriften in der Pandemie nicht eingehalten worden. Die Mitarbeiter seien dadurch nicht ausreichend geschützt gewesen. Und deshalb habe Westfleisch keinen Anspruch auf die Hilfe. Blicken wir zurück: Es ist fast genau zwei Jahre her, als sich beim Schlachtbetrieb Westfleisch in Coesfeld viele Arbeiter infizierten. Deren Zahl wuchs immer weiter. Infizierte Arbeiter und deren Kontakte mussten in Quarantäne. Die Situation war so angespannt, dass der Betrieb schließen musste. 

Um neun Uhr beginnt der Prozess. Heute Mittag geht es weiter mit einer Klage der Großschlachterei Tönnies in Ostwestfalen in einem ähnlichen Fall. 

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