
Nach einer aktuellen Studie der Krankenkasse AOK wurden im vergangenen Jahr knapp 60 Fälle gemeldet. In diesem ersten Halbjahr sind es bereits 90 Fälle. Das ist echt heftig. Nach dem die Hygiene-Regeln in der Pandemie weggefallen sind, gab es einen neuen Schub. Mit Rotaviren infizieren sich vor allem Kinder. Eine Infektion ist eine der häufigsten Ursachen für schwere Magen-Darm-Erkrankungen. Im Vergleich zu anderen Durchfall-Erkrankungen verläuft die Erkrankung durch Rotaviren bei Säuglingen und Kleinkindern schwer. Sie reagieren besonders empfindlich auf den Flüssigkeits- und Salzverlust. Da es keine Medikamente gegen Rotaviren gibt, werden Beschwerden nur gelindert. Die Ständige Impfkommission empfiehlt für Säuglinge eine Schluckimpfung gegen Rotaviren. Um sich vor Rotaviren zu schützen ist es wichtig, sich häufig die Hände zu waschen und auf ein Desinfektionsmittel zurückzugreifen. Die Ansteckung erfolgt über verunreinigte Handgriffe, Toiletten oder Armaturen.