
Das stellt Radio Kiepenkerl-Hörerin und Mutter Silvia aus Lüdinghausen vor Probleme. Ihre 12jährige Tochter hat ihren Pieks im Impfzentrum bekommen, nach dem sie beim Kinderarzt keinen Termin bekommen hat. Sie rief wieder beim Kinderarzt an, um einen Termin für den zweiten Impfstoff zu bekommen. Doch Termine gebe es nicht und es sei auch nicht klar, wieviel Impfstoff es gebe. Ein Unding, findet die Mutter zurecht. Das Aus der Impfzentren fällt mit den Herbstferien und der beginnenden Impfwelle zusammen und das mache die Sache für die Kinder- und Hausarztpraxen oft schwierig. Sagt der Havixbecker Dieter Göhler, der Sprecher der Kinderärzte im Kreis. Da seien die Möglichkeiten der Praxen begrenzt. Auch der Impfstoff ist nicht einfach zu lagern. Er muss aufwändig zubereitet und aufwändig gelagert werden. In einigen Fällen sind fest geplante Impf-Termine geplatzt und dann mussten Praxen den Impfstoff am Ende des Tages vernichten. Das schmerze natürlich. Es liege nicht daran, dass es zu wenig Impfstoff gebe, sondern es sei für die Praxen vielfach ein logistisches Problem. Dennoch versuchten sie es zu bewältigen. Eine Liste von Impfpraxen gibt es HIER.