
Diese Infektionskrankheit ist deutlich zurückgegangen. Die Krankenkasse AOK zieht heute eine Bilanz. Vor zwei Jahren gab es noch über 90 Fälle im Kreis und im vergangenen Jahr hat das Kreisgesundheitsamt tatsächlich nur 10 Fälle registriert. Woran liegt das? Eingeschränkte Kontakte, Abstands- und Hygieneregeln sowie Kita- und Schulschließungen haben das Windpocken-Virus in Schach gehalten. Windpocken gehören zu den häufigsten Kinderkrankheiten und sind äußerst ansteckend. Eltern sollten ihre Kinder dagegen impfen, das ist im ersten Lebensjahr empfohlen. Ein zweiter Impfschutz sollte erfolgen, bis das Kind zwei Jahre alt geworden ist. Es gibt keine Pflicht dazu wie bei den Masern, doch Eltern sollten ihren Kindern die Krankheit ersparen. Erst 10 Tage bis drei Wochen, nachdem sich ein Kind angesteckt hat, äußert sich die Infektion unter anderem mit Gliederschmerzen und Fieber. Der Ausschlag ist extrem juckend. Die Ansteckungsgefahr beginnt einen Tag, bevor der Hausausschlag auftritt und endet, wenn die Bläschen austrocknen. Einen Überblick über alle wichtigen Fakten zum Impfschutz gibt es HIER.