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KREIS: Wirtschaftsausblick
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KREIS: Wirtschaftsausblick

Vieles ist in diesem Jahr anders gelaufen, als sich die Bundesregierung das vorgestellt hat. Aufgrund des geänderten Haushalts müssen wir uns darauf einstellen, dass das kommende Jahr teurer wird, sagt Wirtschaftswissenschaftler Aloys Prinz von der Uni Münster.

Veröffentlicht: Freitag, 29.12.2023 05:25

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Ein Problem ist, dass die Strom- und Gaspreisbremse wegfällt. Es sei ratsam Tarife zu vergleichen. Gibt es einen günstigeren Vertrag als Ihren, haben Sie bei Preiserhöhungen ein Sonderkündigungsrecht. Außerdem gelte es zu prüfen, sind wirklich alle Geräte nötig und sind sie energieeffizient. Auch sei es nicht immer ratsam Geräte im Standby-Modus zu haben. Wichtig sei das Bewusstsein dafür, dass wir selbst etwas tun können um Mehrkosten im kommenden Jahr unter anderem für Strom und Gas abzufedern. Wegen des höheren CO2-Preises werden tanken, heizen und auch Lebensmittel außerdem ebenfalls teurer. Trotzdem gibt es Gründe, auch positiv ins neue Jahr zu blicken, sagt Wirtschaftswissenschaftler Aloys Prinz von der Uni Münster. Der Abfall der Inflationsrate gegen Ende diesen Jahres sei sicherlich schon mal sehr gut für die Entwicklung im nächsten Jahr. Zwar werde die Abnahme gebremst durch Maßnahmen wie die CO2-Bepreisung usw., aber vermutlcuh werde sie nicht so großartig ansteigen, dass man sich Sorgen machen müsste, sagt der Wirtschaftswissenschaftler. Auch mit Blick auf den Klimaschutz komme Deutschland immer weiter voran. In diesem Jahr sind 50 Prozent des Stroms hier aus erneuerbaren Energien erzeugt worden.

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