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Kreis: Wirtschaftswissenschaftler zu Übergewinnsteuer
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Kreis: Wirtschaftswissenschaftler zu Übergewinnsteuer

Das Bundesfinanzministerium plant Übergewinne von Öl- und Gasunternehmen mit einem Steuersatz von über 30 Prozent zu besteuern. Mit den Einnahmen will der Bund die Strompreisbremse mitfinanzieren.

Veröffentlicht: Mittwoch, 23.11.2022 14:19

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Grundsätzlich eine akzeptable Idee, sagt Wirtschaftswissenschaftler Aloys Prinz von der Uni Münster. Wichtig sei aber, dass die Steuer nur eine kurze Überbrückungszeit gilt. Und genau hier sieht der Wirtschaftswissenschaftler ein Problem. Denn: einmal eingeführte Steuern seien kaum wieder wegzubekommen - das zeigten sehr viele Beispiele in der Steuergeschichte. Und das sei für ihn eines der stärksten Argumente gegen diese Übergewinnsteuer. Das Bundesfinanzministerium sollte sich daher noch einmal überlegen, die Steuer wirklich einzuführen. Oder ob es die Strompreisbremse nicht doch aus anderen Steuereinnahmen, die schon vorhanden sind oder aus Teilen der neuen Staatsverschuldung, die schon für Energie- und Klimaschutz-Zwecke bereitgestellt wurden, finanziert. Nach den bisherigen Plänen soll die angedachte Extra-Steuer für Konzerne gelten, deren Gewinne mehr als 20 Prozent über dem Durchschnittsgewinn der vergangenen drei Jahre liegen. 

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