
Der Pfadfinderstamm Heilig Kreuz in Dülmen wünscht sich einen Papst, der die Reformen hierzulande unterstützt. Der Priestermangel ist groß, die Austrittszahlen sind hoch und neues Vertrauen muss geschaffen werden. Die Pastoralreferentin von St. Laurentius in Senden, Rosalia Rodrigues, hofft auf einen Papst, der sich an den Menschen orientiert und sich nicht über sie stellt. Der neue Papst sollte wie sein Vorgänger die armen und benachteiligten Menschen im Blick haben, sagt Pastor Johannes Hammans von der Anna-Katharina- Gemeinde in Coesfeld. Gleichzeitig wünscht er sich einen Papst, der stärker die Vielfalt in der Kirche fördert. Zum Beispiel sollte es möglich sein, Frauen zu Diakonen und Priestern zu weihen. Das Konklave kann mehrere Tage dauern. Ist weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle in Rom zu sehen, steht der neue Papst fest.