
Angesichts weiter steigender Corona-Zahlen haben viele Praxen in Westfalen-Lippe ergänzende Infektsprechstunden eingerichtet. Sie finden im Februar jeweils an zwei Tagen pro Woche (samstags oder mittwochnachmittags) statt und dienen zur Behandlung bzw. Abklärung von Patienten mit COVID-19-Symptomen.
Bei den neuen Infektsprechstunden handelt es sich um einen Baustein eines mehrstufigen Konzeptes, das die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe mit angestoßen hat und das vom NRW-Gesundheitsministerium unterstützt worden ist. Ziel dieser Erweiterung der ambulanten medizinischen Versorgung ist eine Entlastung und Unterstützung von Krankenhäusern und Notfallambulanzen.
Mehr als 100 Praxen in Westfalen-Lippe haben sich schon dazu bereit erklärt, zusätzliche Infektsprechstunden anzubieten – Tendenz steigend. „Das ist ein großartiges Zeichen aus der Ärzteschaft. Wie schnell und entschlossen die Kolleginnen und Kollegen und die Medizinischen Fachangestellten einmal mehr agieren, macht uns stolz. Genau diesen Zusammenhalt werden wir im Kampf gegen die Pandemie weiter benötigen“, sagt Dr. Volker Schrage, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVWL.
Das Angebot der Infektsprechstunden können auch praxisfremde Patienten wahrnehmen. Eine vollständige Übersicht, welche Praxen sich beteiligen, finden Sie HIER.
Daniel Müller