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KREIS/MS: Verleihung Friedenspreis mit Gegendemos
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KREIS/MS: Verleihung Friedenspreis mit Gegendemos

Kritiker und Befürworter im Kreis Coesfeld diskutieren heute darüber, ob die Nato den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens verdient hat. Der Preis wird heute in Münster verliehen. Bundeskanzler Friedrich Merz hält die Laudatio. Es gibt mehrere Gegendemos, unter anderem ist die Friedensinitiative Nottuln dabei.

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Wir fassen die Argumente für die Nato als Preisträger sowie die die Argumente dagegen zusammen:

Pro: Die Nato ist der Garant für Stabilität und Sicherheit.

Contra: Die NATO ist ein Militärbündnis und damit kein klassischer Friedensakteur.

Pro: Die NATO koordiniert militärische und humanitäre Hilfe, ohne selbst Konfliktpartei zu werden.

Contra: Die Nato vermittelt nicht in Kriegen und Krisen sondern steht auf einer Seite und heizt dadurch auch Konflikte und Kriege mit an.

Pro: Die Jury zum Friedenspreis betont, dass militärische Stärke und Friedenssicherung sich nicht ausschließen.

Contra: Militärs sehen das so. Aber die Friedenssicherung wird völlig vernachlässigt – keine Rüstungskontrolle, keine Abrüstungsverträge, keine diplomatischen Kanäle.

Mehrere Tausend Teilnehmer könnten zu den Demos rund um das Rathaus in der Innenstadt von Münster kommen. Die Polizei sorgt für Sicherheit. Der Prinzipalmarkt ist ab dem Vormittag bis zum Abend (ca. 10.30 Uhr bis 18.30 Uhr) für den Verkehr gesperrt - die Geschäfte bleiben erreichbar.

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