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Landesweiter Warntag
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Landesweiter Warntag

Diese Woche Donnerstag ist wieder landesweiter Warntag: Ziel des Warntages ist es, die Bevölkerung mit den verschiedenen Warnmitteln vertraut zu machen und zugleich die Funktionstüchtigkeit der Systeme zu überprüfen. Im Ernstfall – etwa bei Naturkatastrophen, Großbränden, Gefahrstoffaustritten oder anderen Großschadenslagen – ist eine schnelle Information der Bevölkerung besonders wichtig. Nur wer Warnsignale erkennt und diese richtig deutet, kann sich und andere rechtzeitig in Sicherheit bringen und entsprechend handeln.

Veröffentlicht: Montag, 09.03.2026 08:15

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Warn-Apps wie NINA oder Katwarn, Cell Broadcast, Radio Kiepenkerl, digitale Werbeanzeigen, Stadtinformationstafeln und Sirenen werden pünktlich um 11:00 Uhr eine Warnung senden. Gleichzeitig werden im Kreis Coesfeld über die Sirenen der langgezogene Warnton zu hören sein. Um 11:12 Uhr endet die Probealarmierung erneut mit dem Entwarnton.


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Warum gibt es Sirenen?

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Der Heulton einer Sirene erweckt Ihre Aufmerksamkeit und holt Sie ggf. aus dem Schlaf („Weckeffekt“). Sirenen wird der so genannte „Weckeffekt“ zugeschrieben. Gerade nachts sind im Normalfall der Fernseher und Radio ausgeschaltet und das Handy kann lautlos gestellt sein. Der Heulton einer Sirene ist davon unabhängig und wird Sie Tag und Nacht erreichen.

Bis Anfang der 1990er Jahre gab es ein flächendeckendes Sirenennetz des Bundes, das ursprünglich die Bevölkerung vor möglichen Luftangriffen warnen sollte.

Viele Menschen kannten die dazugehörigen Warntöne, regelmäßige Probealarme gehörten vielerorts zum Alltag.

Nach dem Ende des so genannten Kalten Krieges hat der Bund dieses Sirenennetz aufgegeben und den Kommunen zur Übernahme angeboten. Nur einige haben von diesem Angebot Gebrauch gemacht, so dass viele Sirenen abgebaut wurden.

Inzwischen installieren viele Kommunen wieder ein Sirenensystem, um die Bürgerinnen und Bürger im Gefahrengebiet mit einer Warnung zu erreichen. Der laute und schrille Ton einer Sirene ist ein effektives Mittel, das zumindest die Existenz einer Gefahr für die Menschen in der Umgebung deutlich hörbar anzeigt. Nur wenn Sie von der Gefahr wissen, können Sie sich über die Medien wichtige Informationen zum richtigen Verhalten und zur Gefahrenlage beschaffen.


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Feueralarm

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Eine Minute Dauerton, zweimal unterbrochen (3 Töne von jeweils 12 Sekunden Dauer und 12 Sekunden Pause).

Dieses Signal dient der Alarmierung der freiwilligen Feuerwehrkräfte in Ihrem Ort. Sofern Sie nicht Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr sind, hat dieses Signal für Sie keine Bedeutung.


Achten Sie nach ertönen des Signals jedoch besonders auf Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn.


Bitte der Feuerwehr: Kommen Sie als unbeteiligter Bürger bitte nicht selbst zum Feuerwehrgerätehaus um den Einsatzgrund herauszufinden, oder gar an die Einsatzstelle! Alle wichtigen Infos hören Sie auch bei Radio Kiepenkerl im Programm.

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Warnung & Katastrophenalarm

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Eine Minute Heulton (6 Töne von jeweils 5 Sekunden Dauer und 5 Sekunden Pause)

Dieses Signal dient der Warnung der Bevölkerung bei besonderen Gefahrenlagen (wie z. B. einem Zwischenfall in einem Kernkraftwerk). Wenn Sie dieses Sirenensignal hören suchen Sie bitte umgehend das nächste Gebäude auf und schließen Sie Fenster sowie Türen.


Holen Sie Kinder aus dem Freien ins Haus und verständigen evtl. Nachbarn.


Schalten Sie ein Rundfunkgerät ein und achten Sie auf amtliche Durchsagen (vom Zeitpunkt des Sirenensignals bis zur Rundfunkdurchsage kann es einige Zeit dauern). Radio Kiepenkerl informiert Sie zeitnah.


Achten Sie auch auf eventuelle Lautsprecherdurchsagen von Polizei, Feuerwehr oder Katastrophenschutz


Schalten Sie Lüftungs- und Klimaanlagen mit Außenluftbeschickung ab.


Blockieren Sie keine Telefonleitungen. Feuerwehr, Polizei und andere Stellen benötigen jede Telefonleitung zum Einleiten von Hilfs- und Rettungsmaßnahmen; deshalb dort nur im Notfall anrufen!


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Entwarnung

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Eine Minute Dauerton.

Entwarnung nach Luft- oder ABC-Alarm.


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Wie soll ich mich im Ernstfall verhalten?

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Sie haben eine Warnung erhalten – diese Hinweise können Ihnen im Ernstfall helfen…

Helfen Sie mit und beachten zum Beispiel folgende Hinweise:

•   Ruhe bewahren

•   Gebäude oder Wohnung aufsuchen/verlassen

•   Nachbarn informieren

•   Türen und Fenster schließen

•   Radio Kiepenkerl einschalten (bei Stromausfall: Handy / Autoradio)

•   Notrufe (110 oder 112) nicht blockieren! Nur im Notfall anrufen!


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Im Falle des Falles: Radio Kiepenkerl einschalten!

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Im Falle des Falles schalten Sie Radio Kiepenkerl ein, zum Beispiel über:

- UKW  88,2 MHz (im Südkreis, Senderstandort Lüdinghausen)

- UKW 107,4 MHz (im Nordkreis, Senderstandort Coesfeld)

- UKW 106,3 MHz (Innenstadt Dülmen)

- UKW 102,2 MHz (Baumberge: Nottuln/Havixbeck)

 

- via Webradio - Radio Kiepenkerl jetzt einschalten!

- über unsere Smartphone-App - TIPP: Stellt euer Smartphone so ein, dass ihr

 unserer PUSH-MELDUNGEN in der Radio Kiepenkerl App erhaltet. So seid ihr im Falle

 des Falles bestens informiert, vor allem wenn es um besondere Lagen bzw.

 Katastrophen im Kreis Coesfeld geht. Hier gibt es alle Infos zu den Push-Meldungen.

- im Kabel

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