
Das Krankenghaus schaut heute Vormittag auf die aktuelle Situation. Gleich mehrfach in der Woche gebe es Patienten in der Notaufnahme, die rumpöbeln und Mitarbeiter beschimpfen und beleidigen. Körperliche Attacken gebe es mehrmals im Jahr, sagt das Marienhospital. Alkohol oder Drogen lassen die Hemmungen fallen. Sprachbarrieren und die Unkenntnis über das Gesundheitssystems sorgten für Ausraster der Patienten. Und dazu komme noch, dass allgemein immer weniger Rücksicht genommen würde. Um Situationen zu entschärfen, erklären die Mitarbeiter dem aufgebrachten Patienten, warum Wartezeiten entstehen. Sie versuchen sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und nehmen die Beschwerden des Patienten ernst. Hilft nichts, muss die Polizei einschreiten. Ähnlich sieht es in den Christophorus-Kliniken in Coesfeld, Nottuln und Dülmen aus. In Schulungen lernen Krankenhaus-Mitarbeiter mit dem richtigen Verhalten aggressiven Patienten zu begegnen.