
Die Stadt Lüdinghausen sagt jetzt: über 11.000 gesammelte Unterschriften für den Erhalt der Praxis haben leider nichts genützt. Auch das NRW-Gesundheitsministerium konnte das Aus nicht abwenden. Die KVWL bleibt dabei: Es gebe insgesamt zu wenig Ärzte für die Notdienste. Die anderen Notdienstpraxen in Coesfeld und Dülmen hätten mehr Patienten als Lüdinghausen. Diese gelte es zu stärken. Wichtig sei es jetzt, nach vorne zu schauen. Die Stadt will den Politikern vorschlagen, ein Förderprogramm aufzulegen. Es gelte jetzt die Hausärztelandschaft zu stärken. Auch wenn diese noch gut aufgestellt sei. Ein sogenannter Gesundheitslotse soll offensiv und gezielt Ärzte ansprechen und versuchen, diese - auch mit einem finanziellen Anreiz - in den Kreis Coesfeld zu holen. Die Politik berät erstmals Ende Januar.