
Die Politik in Lüdinghausen hatte vor einem Jahr versprochen schnell zu handeln. Bisher sei aber noch nicht viel passiert, sagt Ute Plaasch vom Seniorenbeirat. Das liege aber nicht daran, dass die Stadt sich quer stellt sondern einfach daran, dass solche Prozesse nun einmal ihre Zeit brauchen. Insgesamt ist der Seniorenbeirat froh darüber, dass sich die Stadt kooperativ zeigt.
Erste Fortschritte gibt es auch schon. Die Planung und der Bau des Außenaufzuges an der Burg Lüdinghausen zum Beispiel oder der abgeflachte Fußgänger-Überweg in der Mühlenstraße im Stadtzentrum.
Rund um den Marktplatz müsse aber noch einiges passieren, sagt der Seniorenbeirat. Zum Beispiel sorgt im Moment noch das Kopfsteinpflaster dafür, dass ältere Menschen im Rollstuhl und mit Rollatoren in den Fugen stecken bleiben oder Gehstöcke wegrutschen. Das müsse sich ändern.
Der Seniorenbeirat will auch den Nachfolge-Kandidaten von Bürgermeister Richard Borgmann über das Projekt der hindernisfreien Stadt informieren, damit das Projekt nach der Wahl im September 2020 lebendig bleibt. Richard Borgmann hatte ja schon angekündigt, dass er für das Amt nicht noch einmal kandidiert.