Anzeige
LÜDINGHAUSEN: Erste Bilanz Vollsperrung B235
Teilen:

LÜDINGHAUSEN: Erste Bilanz Vollsperrung B235

Sie fahren seit Anfang dieser Umwege zwischen Lüdinghausen und Senden. Heute ziehen wir eine erste Bilanz wie es mit der Großbaustelle auf der wichtigen Durchfahrtsstrecke läuft. Die B235 ist ja in Lüdinghausen zwischen der Kreuzung am Kino und der Brücke Ostenstever noch gut zwei Wochen vollgesperrt.

Veröffentlicht: Freitag, 21.07.2023 04:45

Anzeige

Ralf, dessen Mutter an der Großbaustelle wohnt, ärgert sich über Bauschutt und Löcher - das macht es vor allem älteren Anwohnern schwer aus und und zu ihren Häusern und Wohnungen zu kommen. Holzbretter liegen immer erst nach Feierabend aus. Detlef wohnt selbst an der Baustelle, beobachtet das auch und sagt: natürlich nervt das, aber hier laufen nun mal Arbeiten. Er hat also auch Verständnis dafür. Außerdem helfen Bauarbeiter oft beim Überqueren der Baustelle, lobt Detlef. Der zuständige Landesbetrieb Straßen sagt: Die Bauüberwachung prüfe täglich, welche Querungsmöglichkeiten es gibt. Mit Fortschreiten der Baustelle verändere sich die Situation aber oft schnell wieder. Ralf fragt außerdem: Wieso geht eigentlich alles nur zu Fuß? Sollte es da nicht eine Zufahrtsregel für Anwohner geben?! Der zuständige Landesbetrieb Straßen sagt: Vor den Asphaltarbeiten stehen erstmal Pflasterarbeiten an den Straßenrändern an -Arbeiter müssen Bordsteine setzen. Während dieser Phase müssen Anwohner leider auf umliegenden Parkplätzen parken. Darüber gab es Infozettel. Die gute Nachricht: bis Ende kommender Woche sollen schon die Asphaltarbeiten im ersten Bauabschnitt fertig werden. Es liegt alles im Zeitplan. Und das obwohl es auch Überraschungen gab: Ungeplant mussten noch ein paar Leitungen verlegt werden. Vor allem der Rettungsdienst hatte Sorge wegen der Vollsperrung der wichtigen Durchfahrtsstrecke zwischen Lüdinghausen und Senden. Der Landesbetrieb sagt: hier bestehe ein guter, fast täglicher Austausch mit der Bauleitung, damit alle Einsätze reibungslos laufen können. Der Rettungsdienst selbst wertet gerade alles aus um Anfang kommender Woche Bilanz zu ziehen. Allerdings: hätte es wirklich größere Probleme gegeben, wären diese schon aufgefallen. Radio Kiepenkerl bleibt dran.

Anzeige
Anzeige
Anzeige