
Studenten der Technischen Universität Dortmund untersuchen jetzt am Beispiel Lüdinghausen, wie eine kommunale Wärmeplanung aussehen könnte.
Im ersten Schritt geht es um eine Bestandsaufnahme. Wie groß ist der Wärmebedarf in einzelnen Gebieten? Verringert er sich möglicherweise in Zukunft, weil Gebäude dann saniert und besser gedämmt sind? Dabei gehen die Studenten zunächst von Daten aus dem Energieatlas NRW aus. Er bietet einen groben Überblick. Auf dieser Basis identifizieren sie Gebiete mit einem hohen Wärmebedarf, wo es sich lohnen würde genauer hinzuschauen. Hier befragen die Studenten dann möglicherweise auch Eigentümer. Das Projekt läuft nur bis zum Ende des Semesters. Das heißt die Zeit ist knapp. Im Idealfall gelingt es den Studenten in dieser Zeit ein oder zwei Gebiete genauer zu betrachten. Dabei nehmen sie auch öffentliche Gebäude wie Schulen in den Blick. Am Ende sollen dann Vorschläge stehen, wie die Stadt die Wärmewende angehen könnte. Wo lohnt es sich zum Beispiel Abwärme von Unternehmen nutzen? Wo bietet sich Erdwärme an? Wo könnte eine Wärmepumpe funktionieren? Die Ergebnisse stellen die Studenten der Stadt zum Sommer vor.