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LÜDINGHAUSEN: Konzept gegen Enten-Sterben
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LÜDINGHAUSEN: Konzept gegen Enten-Sterben

Die Situation an der Gräfte der Burg Vischering hat sich entspannt. Seit längerem schon sind hier keine Enten mehr gestorben.

Veröffentlicht: Freitag, 10.09.2021 04:36

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Das Drama um tote Wasservögel soll sich nicht wiederholen. Über Lösungen haben jetzt die Kreistierärzte, das Umweltamt – und das Bauamt des Kreises beraten. Geeinigt haben sich alle auf ein Konzept, um das Entensterben zu verhindern und die jetzige Wasserqualität zu erhalten und weiter zu verbessern. Es geht zunächst darum, die Innen- und Außengräüfte zu entschlammen. Zudem ist es wichtig, einen Wasseraustausch zu erreichen, damit ausreichend Sauerstoff in das stehende Gewässer kommt. Experten prüfen, wie das machbar ist, denn die Burg steht unter Denkmalschutz. Eine Bakterie im Schlamm am Boden der Gräfte hatte das Entensterben vor einigen Wochen verursacht. Mehr als 100 Tiere verendeten. Der Kreis hatte mit einem speziellen Gerät für Sauerstoff im Gräftenwasser gesorgt. Experten haben den Sauerstoff aktuell gemessen und es sieht alles gut aus. Zudem haben sich Wasserlinsen sind auf der Oberfläche angesiedelt. Das sind gern gesehene Pflanzen, denn auch sie sorgen für Sauerstoff im Wasser.


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