
LÜDINGHAUSEN: Protest für barrierefreien ÖPNV
Ob kaputte Aufzüge, zu hohe Ein- und Ausstiege oder andere Hürden beim Bus- und Bahnfahren für Menschen mit Behinderung - die Caritas-Werkstatt Lüdinghausen hat bei der Premiere von Protestaktionen mitgemacht. Dazu aufgerufen hatte in ganz NRW der Landesbehindertenrat NRW und das landesweite Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende NRW.
Veröffentlicht: Mittwoch, 07.05.2025 13:30
Es ging darum auf Missstände hinzuweisen und Verbesserungen anzumahnen. Mitglieder der Caritas-Werkstatt Lüdinghausen machten sich mit dem Bus von der Werkstatt aus auf den Weg zum Busbahnhof Lüdinghausen. Das Ergebnis: Menschen beispielsweise im Rollstuhl können oft nur mit Unterstützung in den Bus ein- und aussteigen - zum Beispiel durch das Ausklappen einer Rampe. Ein weiteres Problem für Blinde: die am Busbahnhof Lüdinghausen ausgehängten Fahrpläne gibt es gar nicht in Blindenschrift. In einer Umfrage unter Fahrgästen und Busfahrern wären sich alle einig gewesen, dass es noch Verbesserungsbedarf beim Thema Inklusion in Bus und Bahn gibt.