
In den wasserlosen Gräben breitet sich die Natur wieder aus, hier lassen sich Vögel nieder. Genau das bereitet Radio Kiepenkerl-Hörer Andreas Sorge. Denn viele Vögel beginnen jetzt damit zu nisten. Sind die Baustellen abgeschlossen und fließt das Wasser wieder, dann könnte der Nachwuchs ertrinken, befürchtet Andreas. Das sei so im vergangenen Jahr beim Bau der Fischtreppe in der Stever passiert. Schauen wir, wie das an der Burg Vischering aussieht: Der Kreis saniert gerade zwei Brücken über die Vischeringstever und die Innengräfte zur Burg Vischering. Mitte Januar haben die Arbeiten begonnen. Davor hat der Kreis das Wasser über die Ostenstever umgeleitet, damit die Arbeiter im Trockenen arbeiten. Die Arbeiten dauern voraussichtlich noch bis Anfang April. Das fällt also voll in die Brutzeit. Die Naturschutzbehörde des Kreises will jetzt beraten, ob es eine Möglichkeit gibt die Tiere zu retten, bevor die Gräben wieder voll Wasser laufen. Unschön übrigens: In den trockenen Flussbetten hat der Kreis viel Abfall gefunden, vor allem Plastikbecher sind achtlos in der Gräfte gelandet.

