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LÜDINGHAUSEN: Sorge um verstopfte Krankenhäuser
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LÜDINGHAUSEN: Sorge um verstopfte Krankenhäuser

Ärzte und Pfleger im Kreis Coesfeld geben ihr Bestes, um Corona Patienten rund um die Uhr zu versorgen. Jetzt appelliert der ärztliche Direktor des St. Marienhospitals in Lüdinghausen, Jörg Siebert, an die Menschen im Südkreis. Es sei enorm wichtig, dass niedergelassene Ärtze und Ambulanzen festlegen, wer wirklich schwer krank ist und ins Krankenhaus gehört und wer zu Hause versorgt werden könnte.

Veröffentlicht: Freitag, 20.03.2020 15:49

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Er macht sich Sorgen, dass das Krankenhaus sonst vestopft. Bereiche wurden geschlossen, um Mitarbeiter für die Behandlung von Covid-19-Patienten und anderen Atemwegserkrankungen zu gewinnen.

Die niedergelassenen Ärzte im Südkreis hätten in den vergangenen Wochen toll reagiert. Sie hätten dem Krankenhaus Zeit für die Vorbereitungen verschafft. Viele Patienten mit Atemwegserkrankungen werden derzeit ambulant und ohne das Krankenhaus behandelt. 

Trotz allem reichten die Kapazitäten im Krankenhaus nur für die Behandlung der objektiv schwerkranken Patienten aus. Wenn jüngere, ansonsten gesunde Menschen jetzt mit leichten oder mäßigen Erkältungssymptomen das Krankenhaus aufsuchen, belegen sie die hier vorhandenen Betten, die anschließend für schwerstkranke Menschen nicht mehr zur Verfügung stehen.

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