
Mittlerweile gibt es eine Lösung: Die betroffenen Kinder kommen an der Realschule Senden beziehungsweise der Profilschule Ascheberg unter. Das soll nicht wieder vorkommen, sagt die CDU-Fraktion. Schulausschuss beschäftigt sich Ende Mai mit einem entsprechenden Antrag. Die Stadt argumentiert, kurzfristig eine fünfte Eingangsklasse zu schaffen sei zum einen rechtlich nicht möglich und zum anderen hätte eine zusätzliche Klasse nicht alle Ablehnungen verhindert. Die Erfahrungen des diesjährigen Verfahrens zeigen, dass Familien ein einheitliches und transparentes Anmeldeverfahren erwarten. Schon frühzeitig müsse es Infos über Kapazitäten an den Schulen geben. Damit das gelingt, sollte die Stadt mit den weiterführenden Schulen ein vorgezogenes Anmeldeverfahren bei der Bezirksregierung beantragen. Außerdem sollte es gemeinsam mit der Schulaufsicht einen Austausch mit Nachbar-Städten und Gemeinden geben, um frühzeitig Lösungen zu finden.