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Mehrwegpfandsysteme in Bäckereien
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Mehrwegpfandsysteme in Bäckereien

Auf Ihrem Weg in den Feierabend sehen Sie neben den Straßen überall im Kreis Coesfeld weggeschmissene Einwegbecher für Kaffee.

Veröffentlicht: Mittwoch, 30.10.2019 15:48

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Um Müll zu reduzieren, beteiligt sich die Bäcker-Innung im Nachbarkreis Warendorf jetzt an einem großen Pfandbecher-System. Radio Kiepenkerl hat nachgefragt, ob sich so ein System auch im Kreis Coesfeld umsetzen lässt. Es gibt schon Bäckereiketten im Kreis Coesfeld, bei denen Sie Mehrwegbecher kaufen und wiederbefüllen lassen können. Aber das laufe bislang eher schleppend, sagt Martin Bäumer von der Bäcker-Innung im Kreis. Ein Problem: Kunden vergessen die Mehrwegbecher oft Zuhause. Das ist ein Grund, warum er hier bei uns im Moment keine Chance für ein einheitliches Becher-Pfandsystem wie im Nachbarkreis Warendorf sieht. Die Bäckerei-Kette Geiping aus Lüdinghausen bestätigt das. Sie macht zudem die Erfahrung, dass Kunden lieben einen eigenen Becher mit persönlichem Design möchten. Deshalb steht sie einem einheitlichem System kritisch gegenüber. Hinzu käme, dass die Orte hier teilweise weit auseinanderliegen. Dass Kunden einen Kaffee im Becher in Ascheberg mitnehmen und später weit entfernt in Dülmen wieder abgeben - das sei recht unwahrscheinlich. Im Kreis Warendorf sind die Probleme ähnlich. Die Bäckerei-Innung dort hofft trotzdem erfolgreich zu sein: Wenn viele Bäcker gemeinsam an einem Strang ziehen, könnten Sie auch etwas ändern und die Akzeptanz für Pfand-Kaffeebecher bei den Kunden steigern.

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