
Das hat die Oberförsterin Friederike Rövekamp gefunden – das ist ein Wolf gewesen, davon geht auch der Experte des Kreises aus, sagt sie. Das zeigt einmal mehr, wie wichtig jetzt ein Wolfszaun ist, um die Wildpferdeherde zu schützen. Das organisiert sie gerade. Im Sommer soll Baustart für den Maschendrahtzaun unter Strom sein. Bisher reicht der einfache Zaun aus, es sei aber nicht klar, wie die Herde reagiert, wenn sie einen Wolf sieht.
Durchbrechen die Wildpferde die Zäune, könnte das zu schlimmen Unfällen auf angrenzenden Straßen und Zugstrecken führen. Bislang habe sich noch kein Wolfsrudel gebildet – das sei aber nur eine Frage der Zeit. Den Zaunbau musste sich das Team umfangreich genehmigen lassen, da er durch die Naturschutzgebiete Merfelder Bruch und Heubach-Wiesen führt.