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Mikroplastik in Kosmetik
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Mikroplastik in Kosmetik

Überall bekämpfen wir mittlerweile Plastikmüll - und das ist gut so. Aber was wir oft vergessen ist Mikroplastik. Das ist zum Beispiel in vielen Kosmetikprodukten drin.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.04.2019 15:34

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Und sobald wir uns waschen oder duschen gehen, landet das Mikroplastik von unserer Haut im Abwasser. Ein Problem für den Lippeverband, er betreibt die meisten Kläranlagen bei uns im Kreis Coesfeld. Denn für ihn ist unmöglich Mikroplastik komplett aus dem Wasser zu filtern. Und so gelangt es über Umwege im Meer - das ist schädlich für die Umwelt und die Tiere. Die Kläranlagen filtern aber nur 80 bis 90 % Mikroplastik raus - mehr geht nur durch ganz teure Filter, die haben die wenigsten Kläranlagen. Am besten ist es daher auf Produkte mit Mikroplastik zu verzichten. Es gibt ganz praktische Apps, damit scannen Sie den Barcode der Produkte ein und sehen dann, ob sie Plastik enthalten. Zum Beispiel die "Beat the Microbead" App. Oder Sie untersuchen einfach die Inhaltsstoffe. Diese hier stehen für Mikroplastik: 

Acrylate Copolymer (AC)

Acrylate Crosspolymer (ACS)

Dimethiconol

Methicone

Polyamide (PA, Nylon)

Polyacrylate (PA)

Polymethylmetacrylate (PMMA)

Polyquaternium (PQ)

Polyethylene (PE)

Polyethyleneglycol (PEG)

Polyethyleneterephtalate (PET)

Polypropylene (PP)

Polypropyleneglycol (PPG)

Polystyrene (PS)

Polyurethane (PUR)

Siloxane

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