
Mobilfunkausbau im Kreis Coesfeld
In manchen Bauerschaften und Dörfern im Kreis Coesfeld verzweifeln Sie - so schlecht ist der Handy- und Internetempfang. Das Bundesregierung hat heute gesagt, was sie gegen große Funklöcher vor allem in ländlichen Gebieten unternehmen will.
Veröffentlicht: Montag, 18.11.2019 14:33
Wo kaum Chancen bestehen, dass Mobilfunkunternehmen das Netz ausbauen, will der Staat mit Geld helfen. Auf einer Karte der Bundesnetzagentur ist erkennbar, dass es zum Beispiel zwischen Dülmen und Rödder ein paar Funklöcher gibt. Auch in den Lüdinghauser Bauerschaften Berenbrock und Bechtrup gibt es welche. Auf der Bahnstrecke Münster - Ascheberg - Dortmund gibt es teilweise ebenfalls Probleme mit dem Mobilfunknetz. Nutzer einer speziellen Funkloch-App haben diese Bereiche angegeben. Allerdings hängt der Empfang entscheidend vom Mobilfunkanbieter ab. Und für viele Bereiche im Kreis Coesfeld gibt es noch gar keine Angaben von Nutzern, weil die Funkloch-App noch relativ neu ist. Die Wirtschaftsförderung des Kreieses will die Funklöcher schließen. Im vergangenen Jahr hat sie messen lassen, wie die Netzabdeckung im Kreis Coesfeld ist. Die Messung hat gezeigt: Pro Ort im Kreis Coesfeld sind im Schnitt rund 10 neue Mobilfunkmasten nötig. Auf dieser Grundlage spricht die Wirtschaftsförderung des Kreises mit Mobilfunkanbietern - damit Sie künftig im Kreis Coesfeld besseren Empfang haben.
Für den Ausbau des Mobilfunknetzes will die Bundesregierung rund eine Milliarde Euro investieren. Ein staatliches Unternehmen soll sich außerdem um die Umsetzung kümmern.