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MS: 1. Fall von Nadel in Halloween-Süßigkeit
KI generiertes Symbolbild
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MS: 1. Fall von Nadel in Halloween-Süßigkeit

In Münster gibt es jetzt den ersten Fall von mutmaßlich manipulierten Halloween-Süßigkeiten. Ein Mädchen hat eine Nadel in einer Kaubonbon-Stange entdeckt.

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Die Mutter Anzeige bei der Polizei wegen des Verdachts einer versuchten gefährlichen Körperverletzung erstattet. Nachdem in ganz Deutschland auch Tage nach Halloween immer wieder neue Fälle auftauchen, rät die Polizei:

Süßigkeiten gemeinsam kontrollieren

- Eltern sollten gesammelte Süßigkeiten vor dem Verzehr gemeinsam mit ihren Kindern ansehen.

- Auf beschädigte Verpackungen, Einstichstellen oder auffällige Verformungen achten!

- Auch unauffällige Verpackungen bieten keine absolute Sicherheit. Einzelne Manipulationen können äußerlich schwer erkennbar sein.

- Verdächtige Süßigkeiten keinesfalls probieren! Kinder altersgerecht sensibilisieren

- Kinder sollten wissen, dass sie ungewöhnliche oder beschädigte Süßigkeiten nicht essen, sondern ihren Eltern zeigen sollen - ohne ihnen unnötig Angst zu machen.

Bei Verletzungen sofort handeln

- Bei Verschlucken eines spitzen Gegenstands umgehend medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, auch wenn zunächst keine Beschwerden auftreten.

- Bei Atemnot oder akuter Gefahr 112 wählen.

Verdächtige Funde sichern und der Polizei melden

- Verdächtige Süßigkeiten einschließlich der Verpackung aufbewahren, möglichst wenig verändern und der Polizei melden.

- Fremdkörper nicht eigenständig herausziehen.

Keine ungeprüften Warnmeldungen verbreiten

- Hinweise sollten an die Polizei gegeben werden.

- Unbestätigte Meldungen über soziale Medien und Messenger können unnötige Verunsicherung auslösen.

Appell der Polizei: Aufmerksamkeit schützt - Verunsicherung hilft niemandem!

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