
MS: Ausschreitungen bei GenZ-Protesten?
Übermorgen soll es in 32 Städten in Deutschland Proteste von Schülern und jungen Erwachsenen für bessere Bildung und mehr soziale Gerechtigkeit geben - u.a. in Münster. Der Verfassungsschutz warnt, dass linksextreme Gruppen die Demos unterwandern und für ihre Zwecke missbrauchen könnten.
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Wirtschaftsverbände befürchten außerdem Ausschreitungen wie zuletzt in Frankreich. Auch hier in Deutschland müsse mit Blockaden, Vandalismus und Plünderungen gerechnet werden, heißt es in einem nichtöffentlichen Schreiben an Innenminister Dobrindt, das der deutschen Presseagentur vorliegt. Der Brief kommt vom Handelsverband Deutschland, dem Immobilienwirtschaftsverband und dem Handelsimmobilienwirtschaftsverband. Sie fordern jetzt am Wochenende mehr sichtbare Polizei in den Innenstädten, um Geschäfte und Kunden zu schützen. Der Handelsverband fürs Münsterland rechnet übermorgen mit einer friedlichen GenZ-Demo in Münster. Die Demo falle mit etwa 150-200 erwarteten Teilnehmer vergleichsweise gering aus - und die Organisatoren hätten sich ausdrücklich von Gewalt distanziert, sagt Tobias Buller-Langhorst vom Handelsverband. In Millionenmetropolen wie Berlin, Hamburg oder Dortmund könne die Lage dagegen schon wieder ganz anders sein.