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MS: Wissenschaftler zur Krankenversicherungsreform
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MS: Wissenschaftler zur Krankenversicherungsreform

Immer mehr Dinge werden teurer – Sprit, Essen, Strom. Auch die Krankenkassen hier im Kreis Coesfeld spüren das, weil dem Gesundheitssystem viel Geld fehlt. Eine Expertenkommission hat der Politik Vorschläge gemacht, wie die Kassen sparen können – zum Beispiel höhere Zuzahlungen für Medikamente.

Veröffentlicht: Dienstag, 31.03.2026 04:50

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Wirtschaftswissenschaftler Aloys Prinz von der Uni Münster sieht die Übernahme der Gesamtausgaben für die Gesundheitsausgaben der Bürgergeldempfänger am kritischsten. Das werde der Bund wahrscheinlich nicht leisten können oder wollen. Zum Zweiten sehe er äußerst kritisch, dass wahrscheinlich im politischen Prozess die kostenlose Mitversicherung der Ehegatten nicht aufgehoben werden kann. Insofern fehlten dann schon wieder etliche Milliarden, sodass im Endeffekt das Paket, was zustande kommt, gerade vielleicht für 2027 die Krankenversicherung erst einmal in eine bessere Position bringt. Aber für die nachfolgenden Jahre werde das wiederum nicht reichen, sagt der Wirtschaftswissenschaftler. Es gibt also Möglichkeiten, Geld zu sparen – wie stark sich das auf die Beiträge der Versicherten auswirkt, ist aber noch offen.

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