
In einem aktuellen Fall ärgert sich Radio Kiepenkerl-Hörerin Susanne über Müll auf dem alten Kasernengelände in Dülmen. Da liegen Schreibtischstühle, alte Autoreifen und Plastikmüll. Die Stadr schaut sich das jetzt an. Aber sie hat ja nur einzelne Flächen des Kasernengeländes gemietet und will deshalb jetzt mit dem Besitzer des Geländes Kontakt aufnehmen. Bei wilden Müllkippen rückt das Ordnungsamt nur aus, wenn der Müll auf städtischen Flächen liegt. Auf privaten Grundstücken ist der jeweilige Besitzer zuständig. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Bei wilden Müllkippen in Waldgebieten. Da Waldbesitzer ihre Wälder nicht einzäunen können. Hier sammelt der Förster den Müll zusammen und die Stadt holt ihn ab. Ärgerlich: Gerade wenn einzelner Müll, wie zum Beispiel Autoreifen, in Büschen liegen, dann ist die Hemmschwelle für andere Umweltsünder niedriger. In diesem Jahr hatte das Ordnungsamt bisher 11 Wilde-Müllkippen-Einsätze. Das sind ähnlich viele wie in den vergangenen Jahren.